Was kostet eine Coverband?

Die Kunst ist nichts Wah­res
ohne Aus­sicht auf Ba­res.

Alf

Dass Kunst Geld kos­tet, hat sich be­reits Mit­te der 1980er so­gar schon bis zu ei­nem klei­nen, stark be­haar­ten Au­ßer­ir­di­schen her­um­ge­spro­chen. An die­ser Er­kennt­nis hat sich bis heu­te nichts ge­än­dert. In der Mu­sik­bran­che ist es je­doch eher un­üb­lich auf der In­ter­net­sei­te kon­kre­te Preis­an­ga­ben zu ver­öf­fent­li­chen. War­um ei­gent­lich?

Eine kon­kre­te Preis­an­ga­be zu nen­nen, ohne ge­naue­re In­for­ma­tio­nen über eine Ver­an­stal­tung zu ha­ben, ist qua­si un­mög­lich. Die Kos­ten für eine Co­ver­band sind nicht nur von den Ga­gen der ein­zel­nen Mu­si­ker ab­hän­gig, son­dern auch von der Ent­fer­nung des Ver­an­stal­tungs­or­tes (Stich­wort “Auf­wand”), di­ver­sen ört­li­chen Ge­ge­ben­hei­ten was die Lo­ca­ti­on be­trifft bzw. ob es sich um ein Open-Air oder um eine In­door-Ver­an­stal­tung han­delt (Stich­wort “be­nö­tig­te Tech­nik”), wie­viel Mu­si­ker die Co­ver­band be­inhal­tet, wel­che Aus­bil­dung die Mu­si­ker ha­ben und zu­letzt na­tür­lich, wie lan­ge die Co­ver­band spie­len soll. Eben­falls spielt in die Preis­ge­stal­tung mit ein, wie viel Er­fah­rung die Co­ver­band hat und wie gut sie ge­bucht ist. An­ge­bot und Nach­fra­ge re­geln den Preis. Das ist in der Mu­sik­bran­che nicht an­ders als in an­de­ren Bran­chen.

Ge­ne­rell kön­nen wir fol­gen­de Emp­feh­lung ge­ben:

Wenn Ih­nen eine 5köpfige Co­ver­band für ei­nen abend­fül­len­den Auf­tritt ein An­ge­bot zu­sen­det, wel­ches un­ter 2.000 EUR liegt, dann soll­ten Sie sich an das Zi­tat von Alf er­in­nern.

War­um auch deut­lich hö­he­re Prei­se völ­lig ge­recht­fer­tigt sind, ist schnell er­klärt. Wenn Sie eine Co­ver­band für bei­spiels­wei­se fünf Stun­den auf Ih­rem Event bu­chen, be­zah­len Sie nicht nur die­se fünf Stun­den, son­dern auch in­di­rekt für…

  • Pro­ben
  • Equip­ment­kos­ten (In­stru­men­te, Tech­nik…)
  • Fahrt­zeit/-kos­ten
  • Auf­ent­halts­zei­ten
  • Zeit für Auf-/Ab­bau so­wie Sound­check
  • evtl. Kom­mu­ni­ka­ti­on mit wei­te­ren Dienst­leis­tern (z. B. DJ)
  • Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Ih­nen als Auf­trag­ge­ber
  • Buch­hal­tung

Für den o. g. bei­spiel­haf­ten 5-stün­di­gen Auf­tritt auf Ih­rer Ver­an­stal­tung ist eine Co­ver­band — Pro­ben nicht mit­ge­rech­net — rund 10 Stun­den un­ter­wegs.

Doch wie erkennt man, ob eine Coverband ihren Preis auch wert ist?

Vie­le Co­ver­bands ha­ben sich mit ih­rer In­ter­net­sei­te sehr viel Mühe ge­ge­ben und oft ei­nen teu­ren Web­de­si­gner be­zahlt. Je­doch hört man mit ge­schul­tem Ohr schnell, dass die ver­öf­fent­lich­ten Hör­pro­ben oft­mals noch nie Pu­bli­kum ge­se­hen ha­ben, son­dern in ei­nem Ton­stu­dio un­ter per­fek­ten Be­din­gun­gen auf­ge­nom­men wur­den. Live-Vi­de­os? Fehl­an­zei­ge!

Wir möch­ten Sie bei der Su­che nach der für Sie und Ihre Ver­an­stal­tung pas­sen­den Co­ver­band un­ter­stüt­zen. Wenn Sie schon Geld in die Hand neh­men, dann wol­len Sie auch et­was Gu­tes da­für be­kom­men, oder? Dazu ha­ben wir uns ei­ni­ge Punk­te über­legt, auf wel­che wir selbst ach­ten wür­den, wenn wir eine Co­ver­band für un­se­re Hoch­zeit oder un­se­re Fir­men­fei­er bu­chen wol­len wür­den.

Fol­gen­den Merk­ma­le sind uns per­sön­lich bei ei­ner Co­ver­band wich­tig und da­her set­zen wir sie auch bei Gent­le Ses­si­on um:

  • mehrere Sänger/innen

    Egal wie toll eine Sän­ge­rin oder ein Sän­ger klingt — nie­mand kann alle auf ei­ner Hoch­zeit er­for­der­li­chen Mu­sik­sti­le gleich gut sin­gen. Ab­ge­se­hen da­von, wird selbst die schöns­te Stim­me nach meh­re­ren Stun­den ir­gend­wann ein­tö­nig.

  • mehrstimmiger Gesang

    Es gibt nichts Schö­ne­res als wenn gut zu­ein­an­der pas­sen­de Stim­men zu­sam­men sin­gen. Mehr braucht man dazu ei­gent­lich nicht sa­gen.

  • großes und abwechslungsreiches Repertoire

    So ver­schie­den Men­schen sind, so ver­schie­den sind ihre Ge­schmä­cker. Wenn eine Co­ver­band eine mög­lichst gro­ße mu­si­ka­li­sche Band­brei­te an­bie­ten kann, ist die Wahr­schein­lich­keit, dass für je­den ih­rer Gäs­te et­was da­bei ist sehr hoch.

  • gut ausgebildete Musiker

    Das ist na­tür­lich das A und O. Doch wie fin­det man so et­was her­aus? Hier lohnt es sich die In­ter­net­sei­te zu stu­die­ren oder di­rekt nach­zu­fra­gen. We­nig oder kei­ne In­for­ma­tio­nen zu den ein­zel­nen Mu­si­kern auf der In­ter­net­sei­te ist ein Hin­weis dar­auf, dass es sich um Hob­by­mu­si­ker und kei­ne (stu­dier­ten) Be­rufs­mu­si­ker han­delt. Das muss nicht schlimm sein — schließ­lich gibt es auch sehr gute Ama­teur­mu­si­ker. Mit Be­rufs­mu­si­kern sind Sie — was das Mu­si­ka­li­sche an­geht — je­doch ein­fach auf der si­che­ren Sei­te.

  • Live-Videos auf der Website

    Im Ge­gen­satz zu Hör­pro­ben hört man hier, ohne viel Chan­cen auf Nach­be­ar­bei­tung, wie die Co­ver­band wirk­lich klingt und — viel wich­ti­ger noch — man sieht, ob sie Par­ty ma­chen kann oder nicht.

  • transparente Kommunikation schon im Voraus

    Vom ers­ten Kon­takt an soll­ten Sie spü­ren, dass Sie es mit ei­ner Co­ver­band zu tun ha­ben, die auf Ih­rem Event wirk­lich spie­len will und das nicht ein­fach nur als “Job” an­sieht. Wenn Sie mer­ken, dass Ihre Fra­gen schnell und aus­führ­lich be­ant­wor­tet wer­den und man sie als In­ter­es­sent ernst nimmt, ent­steht ein gu­tes Ge­fühl schon lan­ge vor der Ver­an­stal­tung.

  • viel Erfahrung

    Mu­si­ker die seit meh­re­ren Jah­ren mit­ein­an­der auf der Büh­ne ste­hen ken­nen sich un­ter­ein­an­der. Sie ste­hen nicht nur als Ein­zel­mu­si­ker auf der Büh­ne, son­dern als ge­mein­sa­me Co­ver­band. Je­doch fängt Er­fah­rung nicht erst auf der Büh­ne an. Wenn Sie mer­ken, dass eine Co­ver­band auch über das Mu­si­ka­li­sche hin­aus mit­denkt, Ih­nen viel­leicht so­gar noch wert­vol­le Tipps zu Ih­rer Ver­an­stal­tung aus der ei­ge­nen Er­fah­rung her­aus gibt, dann ist das nicht nur sel­ten, son­dern auch Gold wert.

  • meh­re­re Grup­pie­run­gen
    Spe­zi­ell für eine Hoch­zeit aber auch bei ei­ner Fir­men­fei­er be­nö­tigt man für un­ter­schied­li­che Si­tua­tio­nen mu­si­ka­li­sche Um­rah­mung. Bei ei­ner Hoch­zeit ist es die Trau­ung, der Sekt­emp­fang und die abend­li­che Par­ty. Bei ei­ner Fir­men­fei­er der Emp­fang und die abend­li­che Par­ty. Hier gilt es in Er­fah­rung zu brin­gen ob die Band in ver­schie­de­nen — zum je­wei­li­gen An­lass ent­spre­chen­den — Zu­sam­men­stel­lun­gen auf­tre­ten kann (z. B. nur als Duo bei Emp­fän­gen) oder ob die Band zu­sätz­lich auch an­de­re mu­si­kal­si­che Dienst­leis­ter mit­brin­gen kann (z. B. ei­nen DJ).

Ih­nen ha­ben die In­for­ma­tio­nen ge­fal­len?

Dann kon­tak­tie­ren Sie uns und wir ge­ben Ih­nen noch vie­le wei­te­re wert­vol­le Tipps, wie Sie mit uns ge­mein­sam Ihr Event er­folg­reich ge­stal­ten kön­nen.